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 sebastianweidmann.de Forum :: Platinen
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 Betreff:Platinen belichten.. 2011-12-25 22:56:11 
Dietmar

Gast
Hallo,

ich habe die Quick- & Dirty-Methode zur Platinenherstellung auch einige Male ausprobiert.
Dazu habe ich mir eigens einen gebrauchten Laserdrucker angeschafft und natürlich den
sagenumworbenen Reichelt Katalog verwendet. Leider waren die Ergebnisse nie 100%-ig.

Dann wurde ich auf den UV-Belichter des Elektor aufmerksam.

Hier ein Link zu Elektor. http://www.elektor.de/jahrgang/2006/mai/uv-leds-statt-rohren.64131.lynkx

In diesem Projekt wird ein kleiner Magazinkasten (wenig größer als 160 * 100 mm) mit einer Galsplatte versehen
(Bilderrahmen schlachten). Weiterhin werden statt UV-Röhren UV-LEDs verwendet.

Meine Platinen werden jetzt immer doppelt mit Tintenstrahler auf Folie gedruckt (das gibt sehr gute Filme,
die doppelt aufeinander gelegt und fixiert werden (Tesa-Film). Dann die Folie auf die Glasplatte, fotobeschichtete Platine drauf,
15 Minuten belichten und entwickeln. Die Ergebnisse sind astrein.

Wer Lust hat kann sich das ja mal ansehen. Der Artikel ist allerdings kostenpflichtig, jedoch spricht das Titelfoto, das Platinenlayout (kostenlos)
und der öffentliche Text für sich.

Gruß

Dietmar
IP-Adresse aufgezeichnet
 Betreff:Aw:Platinen belichten.. 2012-01-05 17:34:45 
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Administrator
Mitglied seit: 2009-11-02 19:35:31
Beiträge: 54
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Oh das sieht nicht schlecht aus! Hättest du das nicht früher posten können? Bevor ich mir für 200€ ein Belichungsgerät gekauft habe?? :-)

Was genau ist bei dir und der Direkt-Toner Methode schief gegangen?
Meine Ergebnisse sind eigentlich immer sehr gut.
Gab es Probleme bei der Übertragung des Toners auf die Platine?
Die Belichtungsmethode ist auch gut. Mich nervt halt nur, dass ich wieder eine Chemikalie (Entwickler) zusätzlich brauche.

Hier noch ein paar Tipps von mir:

1.
Nur originalen Toner verwenden. Ich hatte für meinen HP mal nen wiederbefüllten billigen Toner.
Damit war das Ergebnis auch nicht so toll. Seitdem immer original HP Toner. Fünktioniert perfekt.

2.
Platine gründlich reinigen! Ab und zu hatte ich die Platine nicht ordentlich mit Aceton gereinigt. Somit blieb noch
etwas Fotolack auf der Platine. Beim Ätzen bleiben dann Kuperreste stehen.

3.
Platinen laminieren. Das Bügeln ist wirklich immer eine Glückssache. Ich laminiere schon seit einiger Zeit.
Somit habe ich nicht mehr das Problem, dass manche Teile des Layouts sich nicht übertragen bzw. verlaufen.
Ich kann aber momentan kein Laminiergerät empfehlen. Das von Conrad wurde leider abgekündigt. Das war perfekt.
Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass man garnicht an der Temperaturregelung was verändern musste.
Die asiatische Temperaturregelung war so schlecht, dass die Temperatur zum Laminieren ausreicht.

4.
0.8mm dicke Platinen verwenden. Die erhitzen sich schneller beim Laminieren und man kann sie mit einer Schere schneiden!


mfg
Sebastian
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